Jahrmarktskunst http://jahrmarktskunst.de Ein weiteres tolles WordPress-Blog Wed, 11 Jun 2008 17:21:27 +0000 http://wordpress.org/?v=2.3.2 DE-Edition en Kochkunst http://jahrmarktskunst.de/?p=27 http://jahrmarktskunst.de/?p=27#comments Sun, 20 Jan 2008 14:05:29 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=27 Valentin Dietmar

interaktiver Stop-Motion Film

Man nehme den knackigen Klang einer Kaffeemühle, ein paar Frequenzen vom Kochtopf und einen Takt voll Wasserkocher.
Darüber kommt eine Schicht fein gesampelter Weinflasche und etwa ein Achtel vom Trichter.
Einmal kräftig durchmischen und mit Schere und Korkenzieher abschmecken.
Reibe und Kochlöffel sind nicht unbedingt erforderlich, aber wer mag, kann noch etwas zugeben.
Alles mit einem Spritzer Wasser abschrecken und sofort servieren!

www.interactive-stopmotion.com

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Schaflandschaften http://jahrmarktskunst.de/?p=26 http://jahrmarktskunst.de/?p=26#comments Sun, 20 Jan 2008 14:03:50 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=26 Saskia Schmidt

Kinder brauchen Monster … Das weiße Schaf ist ganz sicher kein Monster, aber welche Abenteuer es erlebt und welchen unbekannten Wesen es dabei begegnet, zeigt die Online-Dokumentation zu Schaflandschaften. Kinder begleiten das kleine Schaf auf Reisen durch die Welt der Farben. In Workshops entsteht dabei aus ersten Ideen eine Geschichte, die schlussendlich zum fertigen Animationsfilm reift.
Die gesamte Zeit über werden die teilnehmenden Kinder dokumentarisch begleitet. Was geschah in den Workshops? Wie entstanden die einzelnen Geschichten? Und wo sind die Monster? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich hier.

www.schaflandschaften.de

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Proband #1 Proband #2 http://jahrmarktskunst.de/?p=25 http://jahrmarktskunst.de/?p=25#comments Sun, 20 Jan 2008 14:03:24 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=25 Michael Schmid

Ein einfaches Experiment im komplexen Themenfeld.
Proband #1: Peter Miksch
Proband #2: Peter Miksch

eigl@projekt-caravelle.de

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retake with decadence http://jahrmarktskunst.de/?p=24 http://jahrmarktskunst.de/?p=24#comments Sun, 20 Jan 2008 14:02:47 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=24 Michael Schmid und Anna Sprang

“people say my broken friend is useless but I say his mind is free there is lots of things my mangled robot friend could be…”
Bender Rodriguez

Unsere Arbeit “retake with decadence” bezieht sich auf das documenta12-Kunstwerk “retake with evidence”, einer Jeremiade auf den gesellschaftlichen Verfall.

James Coleman verwertet in den von Harvel Keitel gesprochenen Textfragmenten Sophokles, wir recyclen Coleman. Hinter beiden Arbeiten steht der Kreislauf Wert - Entwertung - Verwertung - Wert. Sophokles beklagt moralischen Verfall - Bei ihm ist es die “blood-stained wave”, in der eine Hochkultur unterzugehen droht - unsere Wegwerfgesellschaft erstickt in Müll, der vor 15 Minuten noch wertvoll war.

Wir geben einem Stück Industriemüll weitere 15 Minuten.

eigl@projekt-caravelle.de

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Annette Krueger oder nicht? http://jahrmarktskunst.de/?p=23 http://jahrmarktskunst.de/?p=23#comments Sun, 20 Jan 2008 14:01:41 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=23 Flaut M. Rauch

Die Frage, ob und wie es ein Ich im Menschen auch physikalisch gibt, stellt die zeitgenössische Physik immernoch vor ein großes Rätsel. Mehrere bekannte Theorien müssen als reine Spekulation eingestuft werden. Flaut behauptet: Das menschliche Gehirn ist gar nicht fähig, sich selbst zu erkennen, also zu definieren, was das Ich ist.
Annette Kruger fällt ins innere Ich. Folgen Sie ihr. Folgen Sie Ihrem eigenen Ich. Bewegtsein um des Bewegtseins Willen. Der Betrachter wird, je mehr er erkennen will, immer wieder mit sich selbst, mit seinem Ich konfrontiert.
Aus 78 Stunden Filmmaterial endstand diese Sammlung, die in der ersten Variante “Annette Krueger oder nicht?” heisst. Weitere Varianten werden folgen.

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Pendulum http://jahrmarktskunst.de/?p=22 http://jahrmarktskunst.de/?p=22#comments Sun, 20 Jan 2008 14:00:39 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=22 Felix Böttcher

Es brummt, es grummelt, es will bewegt werden…

www.felixboettcher.de

mail@felixboettcher.de

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B.S.O.D. http://jahrmarktskunst.de/?p=21 http://jahrmarktskunst.de/?p=21#comments Sun, 20 Jan 2008 13:59:29 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=21 Phillipp Teister

“Blue Screen Of Death” ist eine real-time Videoinstallation.

Eigentlich handelt es sich bei dem Begriff “B.S.O.D.” um eine Fehlermeldung, welche insbesondere von Micro$oft Windows-Betriebssystemen angezeigt werden. Ausgelöst werden diese Meldungen durch Fehler der Hardware oder Gerätetreiber. Diese “Fatal Errors” können bei Programmierfehlern mit Hilfe von Patches behoben werden, bei Fehlern der Software-Architektur bleiben sie bis zum Ende der Lebensdauer des Produktes erhalten.

Bei der Installation allerdings werden die Fehler von den neusten Nachrichten aus dem Weltgeschehen ersetzt. Im Gegensatz zu den Programmierfehlern lassen sich diese nicht mit Patches oder einem Restart beheben. Zwangsläufig wird man konfrontiert mit bizarren und (selbst-) zerstörerischen Handlungen, dem Zeitgeist
und mit der “desolaten Menschheit”!

teister@bewegteflaeche.de

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Setzkasten http://jahrmarktskunst.de/?p=20 http://jahrmarktskunst.de/?p=20#comments Sun, 20 Jan 2008 13:58:52 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=20 Vera-Maria Glahn und Marcus Wendt

Der Setzkasten ist eine Sammlung voll hübscher, kurioser, einfacher Miniatur-Exponate. Die begonnene Serie versammelt interaktive Kleinstinstallationen, die in kurzen Zeiträumen realisiert werden. Statt monatelangem Planen und Technik-Overkill steht einmal wieder die Skizze, die Idee, die Pointe im Zentrum. Jede der kleinen Welten lebt von der Einfachheit ihres Konzepts, der Faszination für Details und die unbewusste Interaktion der Menschen über Gesten, Geräusche, Geschichten.

Aus der Serie zeigen wir: Kirmeskiste, Loophole, Jack in the Box und Das Rauschen.

www.marcuswendt.de / www.veraglahn.de

hello@marcuswendt.de / mail@veraglahn.de

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HR - Hessenschau http://jahrmarktskunst.de/?p=19 http://jahrmarktskunst.de/?p=19#comments Sun, 20 Jan 2008 13:23:03 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=19 Den Beitrag zur Ausstellung gibt es hier.

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HNA - Anfassen ist erlaubt http://jahrmarktskunst.de/?p=18 http://jahrmarktskunst.de/?p=18#comments Sun, 20 Jan 2008 13:19:33 +0000 admin http://jahrmarktskunst.de/?p=18  Von Mark-Christian von Busse

Die Klasse Neue Medien der Kunsthochschule stellt in der Caricatura aus
Vorsicht, Absturzgefahr: Marcel Klein hat Flugzeug-Filme, die das Verhalten in Notfällen illustrieren, mit beklemmenden Geräuschen unterlegt. Nichts für Menschen mit Flugangst.

Kassel. Jahrmarkt - das klingt wunderbar altmodisch, nach bunten Buden und Karussells, süßer Zuckerwatte und anderen klebrigen Genüssen. Jahrmarktskunst - so hat die Klasse Neue Medien von Professor Joel Baumann ihre Ausstellung genannt, die gestern Abend in der Caricatura eröffnet worden ist.

Ein durchaus selbstironischer Titel. Denn altmodisch ist hier gar nichts, wo PCs und Internet im Spiel sind, wo mit Licht und Elektronik experimentiert wird, wo eine Roboter-Hand zeichnet (bei Oliver Gerke) oder Filmaufnahmen von einem Bildschirm zum nächsten springen (bei Flaut Rauch). Jahrmarktskunst, das bedeutet aber auch, dass die Installationen nicht im White Cube des Museums stehen, sondern dass das Publikum anfassen darf - wie bei den Grabbeltischen, an denen es auf Märkten Schnäppchen zu machen gilt.

Der schreiende Ball etwa, das “Pendulum” von Felix Böttcher, ruft geradezu danach, berührt zu werden. Man kann ihn in den Arm nehmen oder wegboxen wie einen Punchingball. Er gibt unterschiedliche Geräusche von sich. Ist das Schmerz? Wohlbehagen? Der Ball, ein Störfaktor im Raum, wird zum Interaktionspartner.

Überall blinkt und tönt es, Tastaturen laden zum Tippen, Mäuse zum Klicken. Doch es ist mehr als technikverliebte Spielerei, die die Studierenden in der Caricatura vorführen, mehr als das Vergnügen zu basteln, zu schrauben, zu löten, alles auseinanderzunehmen und wieder neu zusammenzusetzen. Obwohl der Spaß nicht zu kurz kommt, wo ein “Roboter-Tamagochi-Tonapparat” als interaktive Skulptur bewegt werden kann. “Das macht abhängig”, warnt ihr Erfinder Martin Böttger.

Anderes reflektiert die Rolle, auch die Leere der Technik um ihrer selbst willen. Tobias Hellwig etwa hat das langweiligste Spiel der Welt gebaut, “Borio”, ein endloses Geradeaus-Autofahr-PC-Spiel. Wie lang hält man da durch? Bei Marcus Wendt meldet sich der Springteufel zwar auf Klopfen akustisch, die Zirkuskiste, in der er von sich hören lässt, bleibt aber zu. Auch seine anderen Objekte, etwa eine Muschel, handeln von Erwartungen und Enttäuschungen.

Marcel Klein hat Filme, die auf Notfälle in Flugzeugen vorbereiten sollen, mit beklemmenden Geräuschen unterlegt. Und Johannes Kaldens Heer von Mutantenfiguren schiebt sich, Lemmingen gleich, auf einen leuchtenden TV-Bildschirm zu. Und stürzt im letzten Moment in die Tiefe.

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